AI-generated15 Okt. 20264 min read

Markt-Beta und globale Diversifikation: die Basis, die jede Strategie schlagen muss

Ein günstiger, weltweit diversifizierter Aktienindex erfasst die Aktienprämie und dient als Benchmark, die die meisten aktiven Methoden nach Abzug der Kosten nicht schlagen können.

Dieser Artikel wurde mit KI aus den unter Quellen aufgeführten Daten erstellt und automatisch gegen diese Daten geprüft.

Was es ist

Der grundlegende Ansatz für Privatanleger besteht darin, einen günstigen, weltweit diversifizierten Aktienindex zu halten. Diese Strategie zielt darauf ab, die Aktienprämie zu erfassen, also die Überrendite, die durch das Halten von Aktien im Vergleich zu Bargeld oder Anleihen erzielt wird. Die Kernprämisse ist, dass diese passive Basis als Maßstab dient, an dem die meisten aktiven Managementmethoden gemessen werden. In der Praxis schneiden viele aktive Strategien im Vergleich zu diesem einfachen Index schlechter ab, sobald realistische Kosten berücksichtigt werden. Diese Kosten umfassen Kommissionen, Spreads, Gebühren für den Währungswechsel und Steuerbelastungen. Durch den Fokus auf eine breite Marktexposition anstelle einer selektiven Titelauswahl richten Anleger ihre Portfolios auf die aggregierte Performance globaler Aktien aus. Diese Methode setzt auf das langfristige Wachstum der Unternehmensgewinne in mehreren Volkswirtschaften und reduziert die Auswirkungen unternehmensspezifischer Risiken einzelner Unternehmen oder bestimmter Sektoren. Es handelt sich um einen strukturellen Ansatz, der darauf ausgelegt ist, die Markteffizienz über längere Zeiträume zu nutzen und die Nachteile häufigen Handels sowie hoher Gebührenquoten zu vermeiden, die die Nettoerträge oft schmälern.

Was die Daten zeigen

Historische Daten zeigen, dass weltweite Aktien seit 1900 eine jährliche Rendite von etwa 5 % über der Inflationsrate erzielt haben. Dieser Durchschnitt verschleiert jedoch erhebliche Unterschiede. Es kommt zu langen Phasen geringer Renditen, wie in Japan nach 1989 und in den USA zwischen 2000 und 2012, wo die Realrenditen nahe null lagen. Tiefgreifende und langanhaltende Verluste treten außerhalb der USA häufiger auf, wie eine Studie über 38 Industrieländer zeigt. Auch die Ausgangsbewertung spielt eine entscheidende Rolle. In 17 Märkten folgte auf ein CAPE-KGV unter 10 eine jährliche Rendite von etwa 11,7 % über die nächsten zehn Jahre, während ein CAPE über 30 eine jährliche Rendite von etwa 0,5 % ergab (Keimling, 2016). Diese Ergebnisse hängen stark von der Ausgangsbewertung ab und sind nur für lange Anlagehorizonte relevant.

Bewertung der Evidenz

Die Bewertung der Evidenz ist A. Diese Einstufung bedeutet, dass die Erkenntnisse über Jahrzehnte, Länder und oft auch Anlageklassen hinweg repliziert wurden. Die Ergebnisse halten auch nach Abzug realistischer Kosten stand, obwohl der Vorteil im Vergleich zu Bruttorenditen geringer ausfallen kann. Diese Bewertung gilt speziell für lange Anlagehorizonte.

Wenn es nicht funktioniert

Selbst diese Basisstrategie steht vor bestimmten Herausforderungen. Ein Hauptproblem sind jahrzehntelange reale Renditen nahe null. Anleger können längere Phasen erleben, in denen nominale Gewinne vollständig durch die Inflation ausgeglichen werden, was zu einem kaum messbaren Anstieg der Kaufkraft führt. Diese Stagnation kann zehn Jahre oder länger andauern und die Geduld sowie Disziplin der Anleger auf die Probe stellen.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Abhängigkeit von den Ausgangsbewertungen. Wie in früheren Analysen erwähnt, beeinflusst das anfängliche CAPE-Kurs-Gewinn-Verhältnis die zukünftigen Renditen erheblich. Ein Markteinstieg bei extrem hohen Bewertungen kann zu minimalen annualisierten Renditen im folgenden Jahrzehnt führen, unabhängig von der allgemeinen Marktentwicklung. Daher bleibt das Timing im Verhältnis zu Bewertungszyklen auch für passive Strategien relevant.

Schließlich bergen Einzel-Länder-Portfolios ein spezifisches Risiko für nationale Durststrecken. Während eine globale Diversifizierung dieses Risiko mildert, können Anleger, die ihre Anlagen auf ihr Heimatland konzentrieren, bei einer schwachen Entwicklung dieser spezifischen Volkswirtschaft mit längerfristiger Underperformance rechnen. Eine Studie über 38 Industrieländer zeigt, dass starke Verluste außerhalb der USA häufiger auftreten, was darauf hindeutet, dass Home-Bias-Portfolios besonders anfällig für lokale wirtschaftliche Stagnation sind. Diese Faktoren zeigen, dass die Strategie zwar robust ist, aber nicht gegen strukturelle Marktzyklen und extreme Bewertungen immun.

So nutzt AI-Stock Invest die Methode

AI-Stock Invest verwendet diese Basislinie als strengen Maßstab für die Bewertung. Jeder Screener und jedes Modellportfolio wird direkt mit dem entsprechenden Index verglichen, wie etwa MSCI World, S&P 500, IMOEX oder Euro Stoxx 50. Dieser Vergleich stellt sicher, dass jede aktive Strategie einen Mehrwert über die einfache Marktbindung hinaus nachweisen muss. Darüber hinaus wendet die Plattform spezifische Anpassungen an akademischen Erkenntnissen an. Im Anschluss an die Arbeit von McLean und Pontiff, die feststellten, dass die Renditen nach der Veröffentlichung über 97 Prädiktoren hinweg im Durchschnitt um 58 % zurückgingen, zeigt AI-Stock Invest jede akademische Backtest-Rendite halbiert an. Diese Anpassung berücksichtigt die Tendenz veröffentlichter Strategien, im Live-Handel schlechter abzuschneiden. Zudem werden Strategien mit weniger als 30 unabhängigen Beobachtungen als unbekannt behandelt, um die statistische Zuverlässigkeit zu gewährleisten. Alle simulierten Ergebnisse werden nach Abzug von Kommissionen, Spreads, Währungskosten und Steuerbelastung dargestellt, um realistische Nettoergebnisse widerzuspiegeln.

Wesentliche Erkenntnisse

  • Globale Aktienindizes haben seit 1900 historisch gesehen eine reale jährliche Rendite von etwa 5 % erzielt.
  • Die Ausgangsbewertungen beeinflussen die Renditen über einen Zeitraum von zehn Jahren erheblich, wobei niedrige CAPE-Kennzahlen höhere Ergebnisse begünstigen.
  • Aktive Strategien schneiden nach Berücksichtigung realistischer Transaktionskosten oft schlechter ab als passive Indizes.
  • Portfolios mit Heimatmarktpräferenz sind einem höheren Risiko einer längerfristigen Underperformance ausgesetzt als global diversifizierte Portfolios.

Vergangene Performance ist kein Indikator für zukünftige Ergebnisse. Backtests sind hypothetisch und sehen in der Regel besser aus als Live-Ergebnisse.

Source: AI-Stock Invest methods review (W2), summarising the cited academic and industry studies

← All guides